Lina von Haagen macht sich von Zeit zu Zeit einen Spaß daraus, ihre ungeliebte Verwandtschaft um sich zu scharen, indem sie ihnen mitteilt, dass sie zu sterben gedenkt. Alle hoffen auf eine reiche Erbschaft und kommen brav. Doch diesmal stirbt Lina tatsächlich. Für diesen Fall hat das Dienstmädchen Petra genaue Anweisungen von der alten Dame bekommen. Sie ruft die Polizei und die Notarin. Die Polizei stellt fest, dass Lina von Hagen keines natürlichen Todes gestorben ist. Bei der Testamentseröffnung gibt es lange Gesichter und etliche Überraschungen. Die größte Überraschung ist, dass die Erblasserin ihre Verwandtschaft besser kannte, als die sich selbst. Drei der Anwesenden beschuldigt sie des Mordes und hilft so posthum mit, den wahren Täter zu entlarven. Eine Krimikomödie aus der Feder von Walter G. Pfaus, die es in sich hat. Mit Begeisterung geht das Publikum mit auf Mördersuche und kann sich das Lachen bestimmt nicht verkneifen.
Pippi in Taka-Tuka Land
Wer kennt sie nicht, das freche Mädchen mit den roten Zöpfen und ihren Abenteuern? In einer rasanten, witzigen Mischung aus szenischer Lesung und Musiktheater-Aufführung überlässt das „Theater-Exil“ dem stärksten Mädchen der Welt die Oberhand. „Hier kommt sie, die unvergessliche, unsterbliche, einmalige Pippi Langstrumpf!“ Und das Beste daran: das junge Publikum darf Pippi tatkräftig unterstützen. Sei es bei den allerorts beliebten „Plutimikations“-Aufgaben oder oder oder….pssst, das wird doch noch nicht verraten. Nur soviel: Kokosnüsse spielen dabei eine besondere Rolle.
Zunächst aber scheint es sich um schwedische Rabauken zu handeln, die mit Trommeln und Tröten durch die Zuschauer ziehen. Der Zauber der Verwandlung beginnt. Aus dem Erzählen und Lesen entpuppen sich die Figuren. Und dann steht sie leibhaftig -aus der eigenen Phantasie geboren – vor ihnen: Pippi Langstrumpf. Und gemeinsam mit den Zuschauern stürzt sich Pippi in ihr fantastisches Reiseabenteuer: Auf nach Taka-Tuka-Land. Mit Vater König Efraim I. Langstrumpf liefert sie sich gleich mal ein liebevolles Kräfteduell. Die Herzen der Taka-Tuka-Kinder erobert Pippi mit ihrer aufrichtigen Herzlichkeit im Sturm, doch plötzlich sind da so richtige Gauner und Bösewichte. Jim und Buck. Die haben es auf die Perlen der Kinder abgesehen und machen vor nichts halt. Sie drohen sogar damit, Pippis Pferd tot zu schlagen. Ob sie sich das aber gut überlegt haben? Denn die Augen von Pippi bekommen diesen gefährlichen Glanz…
Das Theater-Exil wählt eine Mischform aus Erzählung, Lesung und Spiel und nimmt die Kinder mit in eine faszinierende Welt, in der sie sich selber begegnen und ihre Träume von Stärke, Mut und Fröhlichkeit wahr werden. Aber auch die Erwachsenen kommen voll auf ihre Kosten und können noch einmal ein Stück Kindheit erleben. Auf geht’s nach Taka-Tuka-Land.
- Für Kinder ab 5 Jahren und alle Kindgebliebenen
- Spieldauer: ca. 55 Minuten
- Eintritt: 7 Euro
- Karten: Über die Freilichtbühne Schloß Neuhaus und beim Ticket-Center Paderborn am Marienplatz, Tel.: 05251/299750
- Kontakt: Theater-Exil – Ann-Britta Dohle – www.Dohle-Madrid.de
Aufführungsrechte beim Kinderverlag Weitendorf, Hamburg.
Erzählerin, Pippi Langstrumpf:Ann-Britta Dohle
Erzähler, Fridolfchen, Jim/Buck, Kapitän Langstrumpf: Marius Meschede
Musiker (Akkordeon): René Madrid
Die kleine Hexe
Die kleine Hexe, deren sehnlichster Wunsch es ist, mit den großen Hexen auf dem Blocksberg herumfliegen zu dürfen, lebt mit ihrem sprechenden Raben Abraxas in einem kleinen, windschiefen Häuschen im Wald. Beim Versuch, sich in der Walpurgisnacht unerlaubt den anderen Hexen anzuschließen, wird sie entdeckt und ihr Besen zur Strafe verbrannt, es wird ihr aber in Aussicht gestellt, an der nächsten Walpurgisnacht teilnehmen zu dürfen, falls sie es bis dahin zu einer guten Hexe gebracht haben sollte. Nun müht sich die kleine Hexe ein Jahr lang ab, ausreichend gute Taten zu vollbringen: Sie hilft armen Menschen, bestraft Bösewichte, rettet Tiere und findet neue Freunde. Als sie sich wider beim Hexenrat meldet, stellt sich jedoch heraus, dass nach Auffassung des Hexenrats eine „gute“ Hexe böse zu sein hat. Also soll sie bestraft werden! Doch die kleine Hexe ist nicht nur lieb, sondern auch sehr schlau! Ihr werdet schon sehen!
Aufführungsrechte: Verlag für Kindertheater Weitendorf GmbH | Max-Brauer-Allee 34 | 22765 Hamburg