Schneewittchen und die sieben Zwerge

Haut weiß wie Schnee, Lippen rot wie Blut und Haare schwarz wie Ebenholz – Schneewittchen, die Tochter des verschwundenen Königs, ist die Schönste im ganzen Land. Ihre eitle Stiefmutter, die neue Königin, kann das nicht ertragen. Sie schickt einen Jäger und fordert Lunge und Leber der Prinzessin. Zum Glück kann Schneewittchen entkommen und findet Unterschlupf bei den sieben Zwergen. Die böse Königin gibt jedoch keine Ruhe – sie denkt sich einen fiesen Plan aus, das schöne Schneewittchen eigenhändig zu töten. Mit einem vergifteten Apfel will sie das Leben der Prinzessin endgültig beenden. Die letzte Hoffnung bleibt ein mutiger Prinz. Können er und das Hofpersonal die böse Königin überlisten und Schneewittchen und ihren Vater retten?

 

Heiße Ecke

Die Heiße Ecke ist mehr als eine Würstchenbude. Sie ist der heißeste Ort am Hamburger Kiez. Dort wird geliebt, gelebt, getanzt und geschwätzt. Nebenbei gibt’s die beste Currywurst der Stadt auf die Hand dazu.

Schorsch, der Imbissbesitzer, hat mit den Mitarbeiterinnen Hannelore und Margot eine ganz besondere, herzliche Atmosphäre geschaffen. So darf Jimmy nicht nur erneut anschreiben, sondern bekommt ‘nen Spruch gratis dazu. Für die Prostituierten Natascha, Martina, Nadja und Sylvie und ihren Zuhälter Manni gibt es immer einen heißen Kaffee, denn schließlich versteht man sich mit den Nachbarn. Und Lisa, die nur kurz an gebrochenem Herzen leidet, und Lars, der seine Wäsche bald vielleicht selbst wäscht, hätten sich ohne die Heiße Ecke vielleicht nie wiedergetroffen. Ganz vorne mit dabei ist auch der Transvestit Gloria, der seine Stadtrundgänge dort zum Finale führt.

Heiße Ecke bedeutet: alte Liebe, neue Liebe, gekaufte Liebe, geheime Liebe, wachsende Liebe, wahre Liebe.

 

Leck‘ mich Laktose!

Das schönste am Ostersonntag: das alljährliche Familientreffen. „Ach ne wat schön!“

Der einzige Termin an dem die Zuhörer nicht fliehen können und man mit seinen Problemen und Neuorientierungen prahlen kann. Wo bekommt man sonst am besten mit, wie sich die Kurzzeitmoden der Gesellschaft und das moderne Leben entwickeln, wenn nicht im engsten Kreise seiner Liebsten. Und da soll mal einer noch „normal“ bleiben.

Wenn die Tante nur noch vegan isst, der Opa die 68er erneut durchlebt, die Cousine einen Beauty-Kiosk betreibt und nebenberuflich Feministin ist und der Neffe eine Laktoseintoleranz entwickelt, dann ist es Zeit eine Revolution zu starten. Frei sein von allen Marotten der modernen Gesellschaft, seinen eigenen Weg gehen und die innere Mitte in dem Chaos finden…Ohne in die Esoterik abzudriften. Denn Mitläufer gibt es genug: „Leck mich, Laktose!“

Julian Klenner startet eine Revolution und sucht nach Auswegen aus den Moden der Gesellschaft. Die Zuschauer erleben skurrile, lustige und schöne Geschichten und Gedichte, geschrieben aus eigener Hand und theatralisch abgerundet.

Der Künstler:

Julian Klenner, geboren in Paderborn, studiert an der Universität Hildesheim Kulturwissenschaften, Theater und Musik. Vor seinem Studium spielte er Theater an der Freilichtbühne Schloß Neuhaus und im Jugendclub des Theater Paderborn. Dort absolvierte er mehrere Praktika und eine Regiehospitanz. Nach dem Abitur absolvierte er seinen Freiwilligendienst im Rettungsdienst. 2016 feierte sein erstes Kabarett-Programm „Ich werd Erwachsen“, an der Freilichtbühne Schloß Neuhaus, Premiere. „Leck mich Laktose!“ ist sein zweites Soloprogramm und feiert in diesem Frühjahr Premiere.

Chatroom

Wir freuen uns sehr, das junge Theater unserer befreundeten Nachbarbühne in Bellenberg für ein Gastspiel begrüßen zu dürfen.

Natürlich um diese Jahreszeit nicht auf unserer großen Bühne draußen sondern im kleinen Rahmen in unserem Bühnenheim auf unserem Gelände im Schlosspark.

In diesem Jahr hat das Junges Theater der Freilichtbühne Bellenberg wieder ein Stück für Jugendliche ab 14 Jahren zusammen mit der Jugendleitung erarbeitet. „Chatroom“ ist ein Jugendstück, das sich mit dem Thema Selbstmord und Verhalten im Internet auseinandersetzt.

Der 15-jährige Jim trifft im Chatroom „die verdammten Besserwisser“ auf William, Jack, Eva und Emily. Er hat Probleme und wurde von seinem Vater verlassen. Doch die anderen erkennen für sich eine Möglichkeit jemanden zu dingen zu bewegen, an die sie selbst vielleicht nur im Traum gedacht haben. Schlimme Dinge. Doch kann Laura, die nette Stimme aus einem Selbstmordchatroom, Jim davon abhalten, sich schlimme Dinge anzutun?