Erben ist nicht leicht

Lina von Haagen macht sich von Zeit zu Zeit einen Spaß daraus, ihre ungeliebte Verwandtschaft um sich zu scharen, indem sie ihnen mitteilt, dass sie zu sterben gedenkt. Alle hoffen auf eine reiche Erbschaft und kommen brav. Doch diesmal stirbt Lina tatsächlich. Für diesen Fall hat das Dienstmädchen Petra genaue Anweisungen von der alten Dame bekommen. Sie ruft die Polizei und die Notarin. Die Polizei stellt fest, dass Lina von Hagen keines natürlichen Todes gestorben ist. Bei der Testamentseröffnung gibt es lange Gesichter und etliche Überraschungen. Die größte Überraschung ist, dass die Erblasserin ihre Verwandtschaft besser kannte, als die sich selbst. Drei der Anwesenden beschuldigt sie des Mordes und hilft so posthum mit, den wahren Täter zu entlarven. Eine Krimikomödie aus der Feder von Walter G. Pfaus, die es in sich hat. Mit Begeisterung geht das Publikum mit auf Mördersuche und kann sich das Lachen bestimmt nicht verkneifen.

Trudes Bude

Oberflächlich betrachtet, ist „Trudes Bude“ nur ein schäbiger Kiosk in einem etwas heruntergekommenen Wohngebiet. Genau genommen ist es aber der Mittelpunkt, die Seele des Viertels. Hier treffen sich verschiedenste Charaktere zu den unmöglichsten Zeiten. Trude ist Zuhörerin, Ratgeberin, Streitschlichterin und, wenn es sein muss, auch Liebesbotin.

In diese letzte Bastion zwischenmenschlicher Begegnungen platzt die Nachricht, dass der Kiosk einem ehrgeizigen Bauprojekt weichen soll. Eigentlich ein klarer Fall, denn die Besitzverhältnisse sprechen gegen Trude. Aber weder die gierige Erbin des Grundstücks noch der durchtriebene Investor haben mit dem erbitterten Widerstand der „Trudianer“ gerechnet, die ihr „Zuhause“ bedroht sehen. Dass man bei der folgenden Auseinandersetzung nicht allzu zimperlich vorgeht, liegt zum einen an den turbulenten Lebensläufen der Beteiligten, zum anderen an den sehr verzwickten Verhältnissen untereinander. Es beginnt ein Spiel mit hohem Einsatz und man lernt sich so richtig kennen …

Der Juwelen-Priester

Schon in den frühen Morgenstunden kracht ein Auto in das Juwelier–Schaufenster, wo der Motor für immer seinen Dienst quittiert. Dabei wollten Uwe und Günni damit eigentlich verschwinden. Und nun hätten die beiden fast auch noch Ignazius Aurelius überfahren, den sie geschockt zurücklassen. Ohne Priester–Kutte. Denn mit ihrer Hilfe flüchten sie nun zu Fuß und mit einem Rucksack voller Juwelen in das Kloster Rieslingheim oberhalb der Stadt, wo mit den beiden ab jetzt der geistliche Wahnsinn regiert. Was die beiden nicht wissen: Dieses Kloster ist der Zufluchtsort für gleich eine ganze Reihe verkrachter Existenzen, zu denen besonders Uwe passen sollte. Ihm „erscheint“ in letzter Zeit ohnehin ständig sein gutes und sein schlechtes Gewissen, was nur ihm und dem Publikum nicht verborgen bleibt! Freuen Sie sich also auf eine besondere Komödie, auf ihre „Erscheinungen“ und auf Priester Ignazius, der schließlich im Kloster eintrifft und jetzt so langsam sein Gedächtnis wiedererlangt… !

Petticoat & Rock ’n‘ Roll

Am Beispiel einer kleinen ostdeutschen Modeschule erzählt diese Komödie mit viel Petticoat und Rock ’n’ Roll von der Tanz- und Lebenslust der Jugend Ende der 1950-er Jahre – vor dem Mauerbau in Berlin.

Die private kleine Firma Weberknecht in der Provinz sticht mit innovativen Ideen einen als „Der rote Dior“ bekannten Modemacher aus. Doch der Eigenwille der Firma bleibt von der Partei nicht unbemerkt. So zieht der kreative Familienbetrieb alle Register, um der Vereinnahmung durch die Partei zu entkommen und verhilft so der Petticoat-Mode und dem Rock ’n‘ Roll in der Provinz schließlich zum Durchbruch.

Mit „Petticoat und Rock ‘n‘ Roll“ zünden Sie ein farbenprächtiges Mode- und Musikfeuerwerk der 50er Jahre! Auch für alle, die die ehemalige DDR nicht so gut kannten.

Heiße Ecke

Die Heiße Ecke ist mehr als eine Würstchenbude. Sie ist der heißeste Ort am Hamburger Kiez. Dort wird geliebt, gelebt, getanzt und geschwätzt. Nebenbei gibt’s die beste Currywurst der Stadt auf die Hand dazu.

Schorsch, der Imbissbesitzer, hat mit den Mitarbeiterinnen Hannelore und Margot eine ganz besondere, herzliche Atmosphäre geschaffen. So darf Jimmy nicht nur erneut anschreiben, sondern bekommt ‘nen Spruch gratis dazu. Für die Prostituierten Natascha, Martina, Nadja und Sylvie und ihren Zuhälter Manni gibt es immer einen heißen Kaffee, denn schließlich versteht man sich mit den Nachbarn. Und Lisa, die nur kurz an gebrochenem Herzen leidet, und Lars, der seine Wäsche bald vielleicht selbst wäscht, hätten sich ohne die Heiße Ecke vielleicht nie wiedergetroffen. Ganz vorne mit dabei ist auch der Transvestit Gloria, der seine Stadtrundgänge dort zum Finale führt.

Heiße Ecke bedeutet: alte Liebe, neue Liebe, gekaufte Liebe, geheime Liebe, wachsende Liebe, wahre Liebe.

 

Hey, Joe!

Es gibt sie auf vielen kleinen und größeren Dörfern: Die kleinen Autowerkstätten mit angegliederter Tankstelle. Oft sind diese Orte fast schon so etwas wie „Minikneipen“! Es gibt einen Schrankraum, einen Kiosk und nicht selten trifft man dort tagsüber ein paar Rentner, die sich zum Kartenspiel treffen. So ein „Ort der Begegnung“ ist auch „Joe’s Werkstatt und Tankstelle“.

Wir schreiben Montag, den 15. August und Joe ist sauer. Drei Kilometer weiter, im bayerischen Oberau, ist Feiertag, während im badischen Niederau ein ganz normaler Arbeitstag beginnt. Dieser Umstand ist Grund genug für Joe, den ganzen Tag zu „granteln“. Nun kommt es an diesem Tag aber auch besonders dick für ihn. Ein „Notfall“ nach dem anderen setzt ihm gehörig zu. Ein Ehepaar auf dem Weg in den Urlaub bleibt mit einer Reifenpanne in der Nähe seiner Werkstatt liegen. Es stellt sich heraus, dass nicht nur der Wagen, sondern auch die Ehe der beiden etwas „reparaturbedürftig“ ist. Ein junges Pärchen taucht auf, dass die Benzinrechnung nicht bezahlen kann, worauf sie ihn als Pfand bei Joe zurücklässt und Geld besorgen will. Doch der gute Joe scheint auf seinem Pfand sitzenzubleiben…

Ein Rocker wartet voller Ungeduld auf die Reparatur seines zweirädrigen Lieblings. Eine Ministerin hat auf der Fahrt zu einer Wahlveranstaltung Probleme mit ihrem Dienstwagen und bittet Joe um Hilfe…

Musik: Michael Zinsmeister
Liedertexte: Thorsten Böhmer

Aufstand in Haus Abendsonne

Die drei sehr unterschiedlichen Damen Luise, Hedwig und Marga verbringen seit einigen Jahren ihren Lebensabend in der Senioren-Residenz „Haus Abendsonne“. Das karge Essen im Heim, die gemeinsamen, langweiligen Gesellschaftsspiele, das Gruppen-Singen, aber vor allem der barsche Heimleiter Andreas Treudler erinnert die rüstigen Frauen immer wieder an bessere Tage. Irgendwann sind die drei sich dann einig: Das kann es noch nicht gewesen sein in ihrem Leben! Jedem von dem Trio sind die hohen Kosten für ihren Pflegeplatz in dem Altersheim bekannt, und das möchten sie unter diesen Umständen nicht länger dulden und unterstützen. In dem Heim etwas zu ändern, scheint den Frauen aussichtslos. Es gibt jedoch bestimmt einen Ort, wo es viel besser ist, sagen sich die drei, und schmieden einen verwegenen Plan. In einer Zeitschrift hat Luise gelesen, welcher Luxus heutzutage den Verbrechern im Gefängnis zuteilwird. Ein Leben hinter Gittern muss der Himmel sein, denken sie sich. Um jedoch mindestens bis an ihr Lebensende dort wohnen zu dürfen, müssen alle 15 Jahre Haft bekommen – und diese Strafe gibt es wohl nur bei Mord. Der Plan, den Heimleiter Treudler umzubringen, erweist sich jedoch als etwas schwierig; und auch über die Methode sind sich die drei zunächst nicht einig. Oder gibt es für sie und das Pflegeheim eine andere und bessere Lösung?

Der Damenclub von Marquis Crossing

Sie glauben, es ist leicht, ein Krimi zu schreiben? Dann fragen Sie mal den Damenclub der Schönen Künste aus Marquis Crossing. Denn genau das haben dessen Mitglieder vor, seit sie erfahren haben, dass sie für die Aufführung eines bereits vorhandenen Theaterstückes Tantiemen zahlen müssten.

Bald hat sich das Projekt der Damen zu einem Opern-Krimi-Dinner-Stück gemausert und als zwei Häftlinge auf der Flucht bei ihnen auftauchen und beschließen, dass sie bei den Damen vorerst am sichersten sind, werden sie erbarmungslos in ihre Theater-Aktivitäten mit einbezogen.

Das geht so weit, bis keiner mehr weiß, was Spiel ist und was Realität. Finden Sie es heraus, in einer Farce, in der der Humor Funken sprüht und kein Mensch mehr weiß, ob die Waffe, die er in den Händen hält, geladen ist oder nicht…

Der Frauenmörder

Ein Serienmörder scheint umzugehen im Berlin der Zwanzigerjahre. Reihenweise verschwinden Frauen, alle eben in Berlin angekommen, alle jung, alleinstehen und nicht gänzlich unvermögend.

Übereinstimmend berichten die jeweiligen Vermieterinnen von einem geheimnisvollen Bräutigam, der die Damen abgeholt hat, im ihnen das zukünftige Eigenheim zu zeigen.

Danach hat sie niemand mehr gesehen und auch als Leichen tauche sie nicht wieder auf. Nur ihre Habseligkeiten bleiben zurück.

Die Bevölkerung, angeheizt durch die Zeitungen, ist verunsichert. Ein schnelle Erfolg der Berliner Polizei muss her.

Diese beauftragt den Privatermittler Kruse, einen Mann für schwierige Fälle, mit der Aufklärung des Verbrechens.

Seine Ermittlungen ergeben, dass die Frauen allesamt demselben Mann aufgesessen sein müssen, geködert über Heiratsannoncen, ihres Vermögens beraumt und letztendlich beseitigt.

Durch eine Trick wird der Täter, ein talentiert, aber leider bekannter Schriftsteller gefasst. Doch es bleibe Widersprüche. Wird Krause den wahren Mörder ermitteln können?

Das Mörderspiel

Vier Frauen im Mehrbettzimmer des Krankenhauses.

Cordula, die Frau des Bürgermeisters Ufermann, klagt neben Tinnitus über widerholte Schwächeanfälle und leidet doch eher unter den Seitensprüngen ihres Klaus-Georg.

Der steht mitten im Wahlkampf und will zwar von einer Scheidung nichts wissen, streitet aber weiterhin gern mit der Gattin.

Irma Rauhbein meldet eine vielfältige Schmerzsymptomatik, aber alles spricht dafür, dass es mehr um psychische Zuwendung, als um Aufklärung ihrer physischen Leiden geht. Kerstin Schwarz schmerzen diffuse Blinddarmreizungen und Annika Schmal steht vor einer Nasen-OP. Sagt sie…

Am nächsten Morgen wird Cordula tot aufgefunden. Und alle sind verdächtigt. Auch die resolute Stationsschwerster Sabine, die Chefärztin Dr. Amgrau, die in verdächtige Forschungen verstrickt ist und ihr Oberarzt Dr. Heiler, der Schönheitschirurg, dem die Frauen vertrauen.

Kommissar von Weit ermittelt – und verwirrt die Verdächtigen mittels Einkaufslisten und Kreuzworträtseln. Er möchte den Fall so schnell wie möglich aufklären, schließlich wartet zu Hause der Abwasch. Und es gelingt: Mit innovativen Befragungsmethoden erfährt er von den Verdächtigen nicht nur einen möglichen Tathergang, sondern neun.